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Dehydration bei Hunden

Dehydration bei Hunden

 

Wie kommt es zu Dehydration beim Hund?

Genau wie bei uns Menschen kann es zu einer Dehydration kommen, wenn der Hund mehr Flüssigkeit verliert, als er aufnimmt.

Die Ursachen können sehr vielfältig ausfallen. In Ausnahmesituationen kann der Hund einen so starken inneren Wasserverlust erleiden, dass es für ihn Lebensbedrohlich werden kann. Lebensgefährliche Szenarien können beispielsweise sein: 

  • extrem starker Durchfall
  • chronische Erkrankungen
  • geschwächte Hunde
  • alte Hunde
  • junge Hunde


Besonders gefährdet sind Welpen, alte Tiere und Tiere mit einer Vorerkrankung. 

Tritt so eine Ausnahmesituation ein, kann meistens nur noch der Fach/Tierarzt den Hund durch das Verabreichen einer Infusion aus dieser lebensgefährlichen Situation retten. 

Erbrechen und Durchfall beim Hund

Wenn ein Hund krankheitsbedingt an Durchfall und/oder Erbrechen leidet, besteht ein erhöhtes Risiko der inneren Austrocknung, weil er das getrunkene Wasser einfach wieder ausscheidet und dem Körper somit keine Chance bietet das Wasser aufzunehmen. Oder Hund sogar auf Grund seines schlechten Allgemeinbefindens die Aufnahme von Wasser verweigert. 

Wenn der Hund Schmerzen hat

Auch Hunde, die unter Schmerzen bei bestimmten Bewegungsabläufen leiden, können eine negative Verknüpfung mit den Schmerzen und dem Trinkvorgang in Zusammenhang bringen. Sie vermeiden es dann, an den Napf zu gehen und Ihren Durst zu löschen. Deshalb sollte man speziell bei älteren Hunden und/oder Hunden, die an Gelenkproblemen wie Arthritis und dergleichen erkrankt sind besonders darauf achten, dass die Hunde genug Flüssigkeit zu sich nehmen. 

Hunde mit Diabetes

Weiterhin kann die Problematik der Dehydration verschlimmert werden, sofern ein Hund an Diabetes oder einer Nierenerkrankung leidet. Hier produziert der Körper eine erhöhte Menge an Urin. Ein Hund mit solchen Problemen verliert Flüssigkeit schneller als ein gesundes Tier. 

An heißen Tagen

Aber auch profanere Gründe können zur Dehydration führen. Zum Beispiel wenn Hunde  an heißen Tagen nicht ausreichend Wasser bereitgestellt bekommen. Deshalb sollte man vor allem an heißen Tagen immer darauf achten, dass der Hund genügend Flüssigkeit zur Verfügung hat und diese auch aufnimmt. 

Wie Sie Anzeichen für eine Dehydration beim Hund erkennen 

  1. Verhalten des Hundes

Achten Sie auf das Verhalten Ihres Hundes. Sollte Ihr Hund noch genügend Energie haben, wird er sich auf die Suche nach Wasser begeben, und sich wahrscheinlich unruhig auf und ab bewegen. Vielleicht erkennen sie auch häufiges schlecken des Mauls, oder dass er andere Gegenstände, die feucht sind abschleckt. 

Er wird mit Sicherheit aber ein ungewöhnliches Verhalten aufzeigen, das Sie als solches erkennen sollten. 

  1. Nackenhaut überprüfen

Wenn Sie die Vermutung haben, dass ein Hund innerlich ausgetrocknet sein könnte: ziehen Sie die Nackenhaut vorsichtig etwa 5 – 7 cm in die Höhe und lassen Sie sie nach einigen Sekunden wieder los. Bleibt die Nackenhaut quasi „stehen“ und fällt nicht direkt in den ursprünglichen Zustand zurück, liegt bereits eine innere Austrocknung vor. 

  1. Zahnfleischfärbung und Beschaffenheit untersuchen

Auch die Zahnfleischfärbung und ob das Zahnfleisch feucht und glänzend ist, können mögliche Anzeichen für eine Dehydration sein.

Die Farbe des Zahnfleisches sollte hell, weich & feucht sein und nicht klebrig oder sogar trocken

Bei einer Dehydration wird aller Wahrscheinlichkeit nach auch der Kreislauf in Mitleidenschaft gezogen sein, was an der Zahnfleischfärbung ersichtlich ist. Das Zahnfleisch sollte bei einem guten Gesundheitszustand gut durchblutet und somit auch rosa gefärbt sein. 

Wenn sie mit einem Finger kurz auf das Zahnfleisch drücken, verfärbt es sich an der Druckstelle weiß. Ist der Kreislauf in Ordnung, sollte sich das Zahnfleisch innerhalb 2 Sekunden wieder in den Ausgangszustand verfärben. Bleibt der Druckpunkt an der Stelle länger weiß, können Sie davon ausgehen, dass der Blutdruck eher schwach ist. 

Bei Überhitzung verfärbt sich das Zahnfleisch in intensives Rot. Dabei muss sichergestellt werden, dass der Hund vorsichtig gekühlt wird (nie von oben kühlen, denn sonst entsteht Verdunstungswärme, also auf ein kühles, feuchtes Tuch legen,  zuerst Gliedmaßen und Nacken kühlen, kein kaltes Wasser über den Körper gießen - - > Gefahr von Herzinfarkt, und in kleinen Mengen immer wieder Wasser reichen, was nicht zu kalt ist). Eine Austrocknung muss dringend verhindert werden! 

  1. Kontrolle des Urins

Nimmt ein Hund nicht genügend Flüssigkeit zu sich, leitet der Körper automatisch Schritte ein, um restlich vorhandene Flüssigkeit im Körper zu bewahren. Das bedeutet, dass der Hund entweder nicht mehr uriniert oder der produzierte Urin stark konzentriert ist. Dies ist daran zu erkennen, dass der Urin eine dunkle, gelbe Färbung aufweist und meist extrem geruchsintensiv ist. 

Generell möchten wir unseren Hundefreunden ans Herz legen, immer ausreichend Wasser für Ihre Hunde bereitzustellen. Auch bei Spaziergängen an warmen Tagen, sollten Sie immer frisches Wasser dabei haben oder schnell anbieten können, um Ihren Hund mit Flüssigkeit versorgen zu können. 

Achten Sie auf Ihren Hund und erkennen Anzeichen von Austrocknung oder der Überhitzung. Wenden sich im Zweifelsfall immer an einen Tierarzt.

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